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S_080 DIE QUELLE - Was uns ein Märchen aus Ghana über die Nutzung von Ressourcen lehrt

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 05.06.2017 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 9 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Schule
Leitung: Patricia Thoma
Museumsbezug:Museum für Naturkunde

Für Schule und Hort
Volksmärchen wurden und werden weltweit mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und vermitteln jenseits der Geschichte gesellschaftspolitische Inhalte. "Die Quelle" aus Ghana erzählt von Tieren, die eine Wasserquelle für sich alleine beanspruchen. Dabei geht es zum einen um die, den Tieren zugeschriebenen Eigenschaften , zum anderen regt es zum Nachdenken über Besitzverhältnisse und die Verteilung von Wasser an. Ähnliche Motive finden sich auch in Märchen aus Deutschland wieder. Die "Bremer Stadtmusikanten" thematisieren ebenfalls Besitzverhältnisse. Beide Geschichten erzählen von dem Wunsch nach Gerechtigkeit und sind damit auch heute aktuell.
Im Museum für Naturkunde hören die Teilnehmenden die Märchen. Mit Skizzenblock und Stift ausgestattet, erfahren sie mehr über die Umwelt der Tiere. Am Ende entsteht eine eigene Bildergeschichte in Form eines Leporellos, in der die Kinder ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit und Ressourcen gestalterisch umsetzen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: 1. Tag: Museum für Naturkunde / 2. Tag: Im Hort/Schule
Teilnahme: Grundschule und Hort / 16 -25 TeilnehmerInnen
Termine: in der Schulzeit oder in den Ferien, nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal
Konzept und Leitung: Patricia Thoma, Dennis Tamakloe

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S_054 GEFÜHLE DU UND ICH

Stop-Motion-Film - Die Farben des Glücks
Anmeldung möglich
Zeitraum: Sa. 22.07.2017 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-11:30
Alter: von 4 bis 7 Jahren
Gebühren: 340,00 EUR
Veranstaltungsort:  Werkstatt Hufelandstraße
Leitung: Henrike Kochta
Museumsbezug:Werkstatt Hufelandstraße

Für Kitagruppen
Glück, Trauer, Angst und Wut wohnen in unseren Bäuchen und Herzen. Beim Besuch des Märchenbrunnens im Friedrichshainpark entdecken die Kinder Gefühle in den Märchenfiguren und -handlungen.
In den drei angebotenen Modulen unter dem Motto GEFÜHLE DU UND ICH werden die Gefühle tiefer erforscht.

Die Kinder improvisieren Farben, Geräusche und Bewegungen zu verschiedenen Gefühlen. In Gruppenarbeit gestalten sie große Action-Painting-Bilder und es entsteht ein Stop-Motion-Film. Dieser Film wird auf DVD mitgenommen und kann als Hintergrund für ein Maskenspiel oder eine Gruppenimprovisation dienen.

Für Vorschulkinder, maximal 8 Kinder
Termine: 6 Termine, vormittags à 90 min; Terminabsprache individuell mit Kursleiterinnen
Kosten: 340 Euro pro Gruppe inkl. 70 Euro Material + Videoschnitt
Kursleitung: Henrike Kochta, Künstlerin und Ergotherapeutin

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S_102 DRUCK MACHEN!

Von Käthe Kollwitz zu Streetart - hier und in Brasilien Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 01.01.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 8 bis 12 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Käthe-Kollwitz-Museum, Kuppelsaal
Leitung: Yili Rojas
Museumsbezug:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Für Schule und Hort
Käthe Kollwitz entwickelte einen sozialkritischen Blick auf die Gesellschaft, äußerte sich zu den Missständen ihrer Zeit und setzte als Künstlerin ein Zeichen. "Nie wieder Krieg" - ihr Plakat aus dem Jahre 1924 ist bis heute ein ausdrucksstarkes Anti-Kriegs-Plakat. Das grafische Werk und die Signalwirkung ihrer Kunst im öffentlichen Raum bilden den Ausgangspunkt des Workshops. Die Teilnehmenden können ihre Gedanken, inspiriert von den Werken Käthe Kollwitz, diskutieren, skizzieren und im Linoldruckverfahren deutlich werden lassen. Sie lernen das Projekt "O fio daxilo" kennen, das im Nordosten Brasiliens und in Sao Paulo realisiert wurde. Dort haben Kinder und Jugendliche ihre Gedanken und Bilder im Holzschnittverfahren auf Sticker gedruckt und damit den Stadtraum gestaltet. In Brasilien entwickelte sich über Jahrhunderte eine Holzschnitt-Tradition, die bis heute auf Märkten ihre Verbreitung findet. Die Kursleiter*innen stellen dieses Projekt vor und laden die Teilnehmenden zu einer Reise beginnend im Käthe-Kollwitz-Museum über Brasilien in den eigenen Stadtraum ein, um ihren Gedanken zu globalen Themen wie Krieg und Frieden Druck zu machen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Tag 1.: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Fasanenstraße 24 , 10719 Berlin /Tag 2.: Schule
Teilnahme: GS, für 3. bis 6. Klasse, bis 28 Schüler*innen
Konzept: Yili Rojas, Künstlerin / Dagmar Renfranz, Kunsthistorikerin und Isaumir Nascimento, Fotograf
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien
Kosten: 30 EUR pauschal

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S_119 MÜLL IM LICHT

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Do. 05.04.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 12 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Schule
Leitung: Eike Laeuen
Museumsbezug:Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart

Für Schule und Hort
Das Projekt Müll im Licht lädt dazu ein, alltägliche (Verpackungs-) Materialien zu untersuchen und neu zu beleuchten. Die Materialien werden zu Objekten für Cyanotypie-Fotogramme, anhand derer die Teilnehmenden Strukturen und Formen künstlerisch zum Ausdruck bringen. Nach einem gemeinsamen Brainstorming zum Thema wird hinterfragt, was eigentlich Müll ist und wie die Dinge zu Müll werden, wo er produziert und entsorgt wird. Die gigantischen Plastikvorkommen im Meer werden ebenfalls thematisiert. Auf einer gemeinsamen Weltkarte werden verschiedene Themen, bereits vorhandenes Wissen und neue Ideen festgehalten. Die entstandenen Fotogramme können durch Zeichnungen und Malerei mit Cyanotopieflüssigkeit erweitert werden. Im Hamburger Bahnhof lernen die Teilnehmenden Künstler*innen und deren Positionen kennen, die im weitesten Sinne mit dem Material Müll arbeiten.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Tag 1.: Schule oder Hort /Tag 2.: Hamburger Bahnhof
Teilnahme: GS, für 1. bis 6. Klasse, bis 28 SchülerInnen
Konzept: Eike Laeuen, Künstler
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien
Kosten: 30 EUR pauschal

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S_097 MAGNUS, LILI UND ROSA

LSBTIQ-Geschichte und Bewegung entdecken
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mi. 11.04.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-13:00
Alter: von 14 bis 18 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Schwules Museum
Leitung: Carina Klugbauer
Museumsbezug:Schwules Museum

Für Schule und Hort
Die Jugendlichen lernen im Museum zentrale Protagonist*innen der LSBTIQ-Bewegung (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter, Queer) kennen. Sie recherchieren, mit welchen Einschränkungen queere Personen in ihrem Leben konfrontiert waren und wie sie sich dagegen zur Wehr setzten. Dabei treffen sie auf Magnus Hirschfeld und sein 1919 gegründetes Institut für Sexualwissenschaft. Das Berliner Institut war die erste Einrichtung zur wissenschaftlichen Erforschung von Sexualität und Geschlecht und setzte sich für die Anerkennung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Personen ein. 1933 wurde es von den Nationalsozialisten geplündert und geschlossen. Am Beispiel weiterer historischer Persönlichkeiten wie der vom Institut unterstützten transgeschlechtlichen Person Lili Elbe oder Rosa von Praunheim, einem Pionier der Schwulenbewegung der 1970er Jahre, werden zentrale Stationen der Bewegungsgeschichte diskutiert.

Der Workshop vermittelt mit kreativen Methoden Wissen über queere Lebensrealitäten sowie Berliner Geschichte und sensibilisiert für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Auf Nachfrage bieten wir gerne ein vorbereitendes Treffen für Lehrkräfte und Pädagog*innen im Museum an.

Für Sekundarstufe II
Konzept: Carina Klugbauer, Wissenschaftliche Volontärin SMU
Termine: Montags bis Freitags / 3 Std. / 10-13 Uhr
Kosten: 6 EUR pro Schüler*in

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S_127 CLUB GLOBAL

Über die Sammlungspräsentation Kunst in Berlin 1880-1980 nachdenken
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 14.05.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 9 bis 18 Jahren
Gebühren: 0,00 EUR
Veranstaltungsort:  Atelier Bunter Jakob Berlinische Galerie
Leitung: Beate Gorges
Museumsbezug:Berlinische Galerie

Für Schule und Hort
In der Großstadt Berlin leben viele unterschiedliche Menschen und Gruppen zusammen. Beispielsweise durch Herkunft, Geschlecht, Alter, Nationalität oder Hautfarbe fühlen sich Menschen einer Gruppe zugehörig, ebenso wie durch gemeinsame Interessen oder Meinungen. Aus welchen Bausteinen wir unsere Identität formen, hängt nicht zuletzt von gesellschaftlichen Rollenbildern, Traditionen und Machtverhältnissen ab, wie wir sie auch in der Bildenden Kunst reproduziert oder aber in Frage gestellt finden können.
Im Club Global recherchieren wir mit künstlerischen Mitteln, wer in der überwiegend europäischen Präsentation auf welche Art abgebildet ist, wer fehlt, welche Geschichten erzählt werden und welche Geschichten verborgen bleiben. Entlang der Begriffe Grenze und Linie stellen wir Bezüge zu eigenen Erfahrungen her und denken über unsere Vorstellungen von Zukunft in der Weltgemeinschaft nach. Der Projekttag arbeitet mit Zeichnung, Kartierung, alternativen Weltkarten und Fotografie.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Für GS, Sek. I, Sek. II ; ab 9 Jahre
Konzept: Beate Gorges, Peter Schedler, Barbara Antal
Termine: Montag, Mittwoch und Freitag, 10-14 Uhr, auch zweitätig buchbar (Tag 1. in der Schule, Tag 2. im Museum)
Kosten: 30 Euro pauschal

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S_076 WIRBELN, SPRINGEN, TANZEN

Skulpturen erschaffen und animieren
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mi. 19.09.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-13:00
Alter: von 6 bis 11 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Georg Kolbe Museum
Leitung: Sibylle Baier
Museumsbezug:Georg Kolbe Museum

Für Schule und Hort
Wie gelingt es, dass Skulpturen den Eindruck von Bewegung erwecken? Welche Gefühle werden damit ausgedrückt und wie sind die Figuren hergestellt? Künstlerische Strategien werden in diesem Workshop für die Schüler*innen lebendig. Im ehemaligen Bildhaueratelier Georg Kolbes, dem heutigen Georg Kolbe Museum, lassen sich die Schüler*innen von Werken verschiedener Künstler*innen inspirieren. Mit Augen und dem eigenen Körper wird das Wesen der Skulpturen erforscht und die Schüler*innen werden selbst künstlerisch tätig: Aus Künstlerwachs entstehen Figuren und Formen, die im zweiten Teil des Workshops, durch ein Stopp-Trick-Verfahren zum Leben erweckt werden. Schließlich wird ein Rhythmus entwickelt, um den kurzen Clip zu vertonen.
Durch das plastische Arbeiten erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit Einblicke in Materialien, Techniken und Arbeitsweisen der Bildhauerei zu gewinnen und diese umzusetzen. Die vertonten Stopp-Trick-Filme werden der Klasse in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Dieser Workshop wird methodisch und inhaltlich an das jeweilige Alter der Schüler*innen angepasst.

19. September 2018 - 04. Februar 2019
Das Georg Kolbe Museum widmet seine diesjährige Herbstausstellung anlässlich des Themenwinters 1918/2018 den zarten Männern in der Skulptur der Moderne - u.a. in Werken von Aristide Maillol, George Minne, Hermann Blumenthal, Wilhelm Lehmbruck, Georg Kolbe und Gerhard Marcks. In auffallender Vielzahl bearbeiteten die Bildhauer seit der Jahrhundertwende den Topos des unversehrten, aber verletzlichen Jünglings. Die Konzeption eines empfindsamen männlichen Körperideals erscheint als bewusste Gegenbewegung zu den heroisch-starken Männerbildern der Zeit. Ihre demonstrative Wehrlosigkeit steht in innerem Widerspruch zur Brutalität der äußeren Wirklichkeit.

Für die Grundschule / bis 28 Schüler*innen und für Klassen mit Inklusionsprofil aller Altersgruppen.
Konzept: Sibylle Baier, Fotografin, Henrike Kochta, Künstlerin/ Therapeutin und Katherina Perlongo, Wissenschaftliche Volontärin Georg Kolbe Museum
Termine: Montags bis Freitags / 3 Std. / ab 10 Uhr kann der Kurs vor- und nachmittags stattfinden
Kosten: 6 EUR pro Schüler*in

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S_109 LINIEN FINDEN, KANTEN KLEBEN

Tape Art trifft auf Skulptur
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mi. 19.09.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-13:00
Alter: von 12 bis 18 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Georg Kolbe Museum
Leitung: Sibylle Baier
Museumsbezug:Georg Kolbe Museum

Für Schule
Die Jugendlichen arbeiten im Georg Kolbe Museum großflächig mit Stiften, Klebeband und den Umrissen ihrer eigenen Körper. So wie die Bildhauer und Bildhauerinnen sich ihren eigenen Weg in der Moderne suchten und ihn fanden, nähern die Schüler*innen sich dem Verständnis von Körper und Skulptur im Raum und der Linienführung in der Bildhauerei auf experimentelle Weise an. Welche Emotionen drückt die Skulptur aus, welche Linie führt die Bewegung, welcher Eindruck vermittelt sich den Betrachter*innen? Wir assoziieren, phantasieren, scribbeln, sammeln und kleben als Gruppe unsere Gedanken, Motive und Körper auf Papier, um am Ende zu einer großformatigen Gruppenarbeit mit Tape Art zu gelangen. Der Kurs verfeinert Wahrnehmungsfähigkeit und Kenntnisse über Bildhauerei als künstlerische Praxis.

19. September 2018 - 04. Februar 2019
Das Georg Kolbe Museum widmet seine diesjährige Herbstausstellung anlässlich des Themenwinters 1918/2018 den zarten Männern in der Skulptur der Moderne - u.a. in Werken von Aristide Maillol, George Minne, Hermann Blumenthal, Wilhelm Lehmbruck, Georg Kolbe und Gerhard Marcks. In auffallender Vielzahl bearbeiteten die Bildhauer seit der Jahrhundertwende den Topos des unversehrten, aber verletzlichen Jünglings. Die Konzeption eines empfindsamen männlichen Körperideals erscheint als bewusste Gegenbewegung zu den heroisch-starken Männerbildern der Zeit. Ihre demonstrative Wehrlosigkeit steht in innerem Widerspruch zur Brutalität der äußeren Wirklichkeit.

Für Sekundarstufe I + II, bis 28 Schüler*innen
Konzept: Barbara Campaner, Kunsthistorikerin/Vermittlerin und Sibylle Baier, Fotografin
Termine: Montags bis Freitags / 3 Std. / ab 10 Uhr kann der Kurs vor- und nachmittags stattfinden
Kosten: 6 EUR pro Schüler*in

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S_130 part of nature - Szenische Forschung und Spiel im Kunstmuseum

zu der Ausstellung Julian Charriére "as we used to float" 27.09.2018 - 01.04. 2019
Anmeldung möglich
Zeitraum: Do. 27.09.2018 - Mo. 01.04.2019
Uhrzeit: 10:00-13:00
Alter: von 10 bis 18 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Atelier Bunter Jakob Berlinische Galerie
Leitung: Zara Morris
Museumsbezug:Berlinische Galerie

Für Schule und Hort:
Der Künstler Julian Charrière beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit dem
Verhältnis von Mensch und Natur. Zu Beginn seiner Projekte stehen meist ausgedehnte
Exkursionen. Die Arbeit an der Installation AS WE USED TO FLOW führten Charrière auf das
bis heute radioaktiv verseuchte Bikini Atoll, auf dem die USA vor etwa 60 Jahren die
Sprengung von mehr als zwanzig Atom- und Wasserbomben testeten. Verlassene
Bunkeranlagen, gesunkene Flugzeugwracks und menschenleere Südseestrände erzählen von diesen Ereignissen.
Nach einem thematischen Einstieg zu den Werken von Charrière setzen sich die Teilnehmenden mit der Installation AS WE USED TO FLOW durch Zeichnen, Filmen und gleichzeitiges Live-Streamen auseinander.

Julian Charrière erhält den GASAG Kunstpreis 2018.


Für GS, Sek.I, Sek.II (ab 11 Jahre)
Konzept: Beate Gorges, Zara Morris
Termine: Mo., Mi., Do. oder Fr. 3 Std.
Kosten: kostenfreies Kontingent, danach 6 EUR pro Schüler*in

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S_022 ARCHITEKTUR-MEMORY

Zerlegen, vermessen, transformieren
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 01.10.2018 - Mi. 19.06.2019
Uhrzeit: 09:00-13:00
Alter: von 8 bis 18 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Museumslabor im Ephraim-Palais
Leitung: Imke Küster
Museumsbezug:Nikolaikirche

Für Schule und Hort
Die Nikolaikirche, das älteste Bauwerk Berlins und mittlerweile ein Museum, wird von den Schüler*innen von allen Seiten und mit kreativen Methoden erforscht. Die große gotische Halle wird dabei in Bezug zum eigenen Körper gesetzt und durch Bewegung neu erfahren. In Kleingruppen untersucht die Klasse den Rhythmus der Architektur, die Ästhetik der einzelnen Bauglieder und die Ornamente in Ausstattung und Grabdenkmälern. Sie zeichnen, vermessen, beschreiben und interpretieren Details. Die Themen-Fragmente fügen sie in der großen Runde in einer Parcours-Führung wieder zu einem Gesamtbild zusammen. Die Schüler*innen entwickeln anschließend ihre Eindrücke kreativ weiter. Sie zerlegen einen großen Grundriss der Kirche in Einzelteile und gestalten individuell einen Teil des Ganzen. So entsteht ein Atlas der Raumeindrücke, ein Architektur-Memory, das spielerisch und experimentell nach immer neuen Ordnungsprinzipien zu neuen Räumen zusammengesetzt werden kann. Bis zur 7. Klasse liegt der Fokus auf kreativem Forschen, Raumerfahrung und Gestalten, ab der 8. Klasse kommen stärker architekturtheoretische Inhalte hinzu.

Für GS, SEK I und SEK II (max. 23 Schüler*innen)
Konzept: Nils Hauer, Imke Küster, Museumspädagogin
Termine: Dienstag zwischen 10 - 17 Uhr für 3 Std.
Treffpunkt: Museum Nikolaikirche, Kasse
Kosten: 6 EUR pro Schüler*in

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