Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge sammelt die von der industriellen Massen- und Warenproduktion geprägte Sachkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Historischer Kern der Institution ist das Archiv des Deutschen Werkbunds. Diese 1907 gegründete Vereinigung von Künstlern, Industriellen und Kulturpolitikern warb bei Produzenten, Händlern und Verbrauchern für eine sachliche und funktionale Gestaltung von Industrieprodukten, von Architektur und Lebensraum. Das Museum sammelt seit den 1970er Jahren designhistorisch bedeutsame Objekte sowie Archivalien und Gegenstände zur Dokumentation des von der Warenkultur geprägten modernen Alltags.

Eine Kooperation mit dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge.

Ort: Werkbundarchiv - Museum der Dinge | Oranienstraße 25 | 10999 Berlin

Kontakt und Anmeldung

Bei Fragen zum Thema Kita und Schule im Museum wenden Sie sich bitte an:

Kontakt | Anmeldung: Mo.- Do. von 9 bis 15 Uhr | Anna Jäger
Tel. | EMail
: +49 (0)30 266 42 2244 | schule@jugend-im-museum.de

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Kursangebote » Kita- und Schul-Angebote

S_036 EINPACKEN, AUSPACKEN, NEU VERPACKEN

Warenverpackung und Design
Anmeldung möglich
Zeitraum: So. 01.01.2017 - Mo. 31.12.2018
Uhrzeit: 10:00-13:00
Alter: von 6 bis 18 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Leitung: Sibylle Baier
Museumsbezug:Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Für Schule und Hort
Was macht Werbung mit uns und was steckt hinter einer Verpackung? In der Dauerausstellung im Werkbundarchiv - Museum der Dinge lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Facetten des Grafikdesigns im Wandel der Zeit kennen. Sie sehen wie Waren gekennzeichnet und verpackt wurden und erfahren etwas zu Grundsätzen und Haltungen hinter der Oberfläche. Wir untersuchen gemeinsam wie vertraute Marken wie Pelikan oder Bahlsen, ihre Logos und Signets über die Jahrzehnte verändert haben. Was verspricht uns eine Verpackung über den alleinigen Nutzen eines Produktes hinaus? Was löst Farbe, Material und Gestaltung in uns aus? Diesen Gedanken soll gefolgt werden, vor allem in Hinblick auf gegenwärtige Diskussionen zur Nachhaltigkeit von Waren.

Aus den Anfangsbuchstaben der Namen der SchülerInnen entstehen Cut-outs und Stempel, mit denen auf Verpackungspapier gewalzt und gedruckt wird. Im zweiten Schritt entwickelt jeder Teilnehmende eine Verpackung für ein neues Produkt. Dabei werden die neu gelernten Grundlagen der Werbewelt angewandt. Am Ende präsentieren die SchülerInnen ihre persönlichen/individuellen Logos und gestalteten Verpackungen.


Für SchülerInnen der GS, Sek I und Sek II: bis 28 Teilnehmende
Termine: 3 Stunden Dienstag und Mittwoch 10-13 Uhr
Dieses Angebot ist auch für Hortgruppen in den Ferien buchbar.
Konzept und Leitung: Sibylle Baier (Grafikerin und Fotografin), Hanna Pordzik (Produktdesignerin)
Kosten: 6 EUR pro SchülerIn

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S_118 EROTIK UND WAS DAS MIT DEN DINGEN ZU TUN HAT

Geschichte und Gegenwart von Sexualität im Museum Zur Sonderausstellung "Erotik der Dinge" 2. Mai bis 27. August 2018
Anmeldung möglich
Zeitraum: Di. 02.05.2017 - Mo. 27.08.2018
Uhrzeit: 09:00-12:00
Alter: von 14 bis 25 Jahren
Gebühren: 6,00 EUR
Veranstaltungsort:  Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Leitung: Urs Gamsavar
Museumsbezug:Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Für Schule und Hort
Historische Objekte und aktuelle Alltagsprodukte bilden den Anlass zum Sprechen über Sexualität. Ausgangspunkt der Ausstellung sind die Sammlungen der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868-1935) und Alfred Kinsey (1894-1956) sowie die Kunstsammlung von Naomi Wilzig (1934-2015). Die Teilnehmenden befassen sich in Kleingruppen anhand von Leitfragen mit selbst gewählten Exponaten der Ausstellung. Es geht dabei um eine Sensibilisierung für die Vielfalt von Begehren, Körperwahrnehmungen und Sexualität. Was ist unter Erotik zu verstehen? Welche Normen und Wertvorstellungen lassen sich finden? Was verraten die ausgestellten Dinge über die Geschichte der Sexualität im westlichen Kontext?
Qualifizierte Sexualpädagog*innen begleiten die Klein- und Großgruppenarbeit. Es werden gesellschaftliche Entwicklungsprozesse bezüglich Moralvorstellungen der Erotik und Sexualität mit einem Aktualitätsbezug zur heutigen Jugend vermittelt. Die Auseinandersetzung mit den Gegenständen ermöglicht es, Fragestellungen mit persönlichen Bezügen in einem sonst tabuisierten und schambesetzten Themenkomplex zu äußern. Neben der Wissensvermittlung werden weitere Kompetenzen wie mediengestützte Recherche, Teamarbeit, freies Sprechen und Präsentationstechniken vertieft. Die Sexualpädagog*innen können auch zu Fragen der Sexualität, Aufklärung und Identität qualifizierte Antworten geben. Sie sind im Anschluss für individuelle Fragen Einzelner ansprechbar.

Für SchülerInnen ab der 9. Klasse, bis 26 TeilnehmerInnen, Wohngruppen und Jugendgruppen der stationären Jugendhilfe, Jugendfreizeiteinrichtungen, Angebote der Jugendberufshilfe, Angebote der Familienhilfe
Termine: 3 Stunden Mo+Do 9:00-12:00 Uhr Di+Mi am Vor- und Nachmittag
Das Angebot ist in der Schulzeit und in den Sommerferien buchbar
Kosten: 6 EUR pro TeilnehmerIn (Ein kostenfreies Kontingent ist verfügbar)
Konzept und Leitung: Taina Engineer (Pro Youth), Urs Gamsavar (Sexualpädagoge), Nina Schernus (Pro Youth), Elisabeth Neumann (Pro Youth), Katja Wollmer (Sexual- & Medienpädagogin)

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