Projekte

JiM arbeitet gemeinsam mit Partnern an Projekten zur kulturellen Bildung und ist stets offen für neue Kooperationen mit Museen und Schulen.

VERWINCKELT

Ein Projekt zu Johann Joachim Winckelmann im Schwulen Museum*
30. März – 19. Juni 2017

Mit der Ausstellung „Winckelmann. Das göttliche Geschlecht“ zeigt das Schwule Museum* ab dem 16. Juni 2017 die queere Seite Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768). In der Vorbereitung zur Ausstellung haben sich an fünf Workshop-Tagen 18 Schüler_innen der 11. und 12. Jahrgangsstufe der Johannes-Schule-Berlin/Schöneberg in Archiv und Museum mit Winckelmanns Biografie, der griechischen Antike und deren Geschlechterbildern, Norm und Kanon auseinandergesetzt...

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Alles verändert sich

Ein Vermittlungsprojekt zur Ruine der Franziskaner Klosterkirche

Zusammen mit der Illustratorin und Grafikerin Pauline Recke und in Kooperation mit JiM e.V. plant die Künstlerin Grit Hachmeister mit Berliner jugendlichen SchülerInnen eine Projektwoche rund um die geschichtliche Mitte Berlins. Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche fungiert dabei als Ausgangspunkt. Ähnlich wie in Ettore Scolas Film „Le Bal – Der Tanzsaal“ (1983), der anhand eines einzigen Ortes einen Streifzug durch die Geschichte des 20.Jh. macht, werden sie sich gemeinsam auf eine Zeitreise begeben. Es werden die Reste des ursprünglichen Berlins (auf)gesucht, eine Archäologin befragt und verschwundene Orte visualisiert. Am Ende soll ein Druckerzeugnis entstehen, welches auf der einen Seite einen von den Schüler_innen entwickelten Stadtplan des alten und neuen Berlins abbildet  und auf der anderen Seite die Bedeutung der Orte jugendgerecht (in Form eines Fotoromans oder Comics) vermittelt...

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Figurinentanz - Bauhaus in Bewegung

Ein Vermittlungsprojekt im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Die interdisziplinäre Bauhaus-AG möchte den Kindern aus dem Hort der Allegro Grundschule die Ideen des Bauhauses als einer kraftvollen und lebensnahen Inspirationsquelle nahebringen. Inhaltliches Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Ausdrucksmöglichkeiten des eigenen Körpers, für Abstraktion von Farben, Formen und Bewegung und für die Koordination von eigener und fremder Bewegung zu schaffen.

Ausgangspunkt ist das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer und die am Bauhaus gefertigten Marionetten und Figurinen....

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Bauhaus_RaumLabor „Über Grenzen hinaus“

Eine Kooperation des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, des Bauhaus-Archivs / Museum für Gestaltung, des Jugendkulturzentrums PUMPE und Jugend im Museum e.V.

Ausstellungsobjekte und die Architektur des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung bilden den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Grenzen in der Kunst und der gestalteten Lebenswelt im RaumLabor: Linien, Flächen, Formen, Farbe, Materialität und Lichteinflüsse werden erkundet. Am Bauhaus entworfene Gebäude und Gegenstände sind in Form und Material ihrer Funktion entsprechend reduziert. Dies erleichtert Kindern den Transfer von Kunst und Design in ihre Alltagswelt und umgekehrt. In den Pestalozzi-Fröbel-Haus Einrichtungen und im Jugendkulturzentrum PUMPE können die Kinder im Anschluss vertiefend Grenzen testen, fühlen und errichten. In der jährlich stattfindenden Projektwoche im Jugendkulturzentrum PUMPE erarbeiten alle Projektteilnehmer eine Bühnenperformance.

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Von "What´s your story?" zu "The Lightest Shade of Aflatoon"

Ein Kunstprojekt mit queeren Geflüchteten gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung

Mit The Lightest Shade of Aflatoon richtet das Schwule Museum* zum ersten Mal in einer Ausstellung den Blickwinkel auf queere Menschen mit Fluchterfahrung. Die Ausstellung ist Teil des vom Projektfonds kulturelle Bildung geförderten Projektes „What´s Your Story?“, das in Zusammenarbeit mit der queeren Unterkunft Treptow und Jugend im Museum e. V. seit August 2016 läuft.

Am Anfang stand die Idee, im Rahmen eines dreimonatigen Comicworkshops mit den Bewohner_innen der queeren Unterkunft ihre Fluchtgeschichten und Wünsche für ihre Zukunft künstlerisch darzustellen...

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MuseobilBOX - ArchivBOX

Ein Vermittlungsprojekt mit der Berlinischen Galerie, dem Georg Kolbe Museum und dem Bröhan-Museum Berlin. 2016

Die ArchivBOX orientiert sich an kollaborativen und partizipatorischen Projekten, die vor und besonders während der sanierungsbedingten Schließzeit der Berlinischen Galerie entwickelt wurden. Es verbindet Ausstellungs- und Archivbesuche in der Berlinischen Galerie, im Bröhan-Museum oder Georg Kolbe Museum mit der praktischen Auseinandersetzung mit dem Sammeln, Bewahren und Ausstellen. Je nach Sammlungsschwerpunkt der Museen wandelt sich das Interesse der Maßnahme: Herstellung und Anwendung von Farbstoffen, Design oder Skulptur werden erforscht...

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LICHT_RAUM_STOFF_MASCHINE

Ein Vermittlungsprojekt im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung mit der Allegro Grundschule
Die Eigenschaften von Textilien und Stoffen, Grundlagen der Gestaltung, Konstruktion und Material zu vermitteln war das Ziel des Projekts, das die Kieznachbarn miteinander verknüpfte. Im Rahmen einer wöchentlichen „Bauhaus-AG“ forschten und konstruierten die Kinder von April bis Juli 2016 im Hort, in der Werkstatt, im Stadtraum und im Museum.

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Museumssport - Für mehr Bewegung in der Kunst

Aktionskarten für Grundschule und Sekundarschule in der Berlinischen Galerie

Zu der Ausstellung „Radikal Modern – Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“ luden die Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur und Jugend im Museum e.V. ein, die Ausstellung auf besondere Art zu erkunden. Auf 11 Karten wurden Übungen für ein sportliches Trainingsprogramm im Museum vorgeschlagen...

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jung2: Das Museum der Zukunft

Ausstellung von Vermittlungsprojekten im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Wie sehen Jugendliche das Bauhaus-Archiv? Wie stellen sich Kinder ein Museum für Gestaltung vor? Im Rahmen eines Wettbewerbs fotografierten Berliner Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren das denkmalgeschützte, nach einem Entwurf von Walter Gropius entworfene Gebäude des Bauhaus-Archivs. Die Aufnahmen wurden zusammen mit den Ergebnissen unseres Herbstferienworkshops „Das Museum der Zukunft. Architektur von der Skizze zum Modell“ gezeigt, bei dem Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren ihre Vorstellungen eines idealen Museumsbaus verwirklichten.

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IMOBILUS* - Das stille Leben der Dinge

Kulturelle Bildung im Brücke-Museum. 1. März – 31. August 2015

„IMOBILUS*“ ist einem Zauberspruch aus den Harry Potter Büchern entlehnt, mit dem jede Bewegung zum Stillstand gebracht wird. Ebenso magisch wie das Verlangsamen und Einfrieren von Dingen, können auch die stillen Dinge des Alltags sein. Angelehnt an die Arbeitsweise des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff im Brücke-Museum werden eigene Alltagsgegenstände der Kinder in verschiedene Medien übersetzt: Sie werden aus Ton gestaltet, gruppiert, skizziert und schließlich mit Gouache auf Leinwand übertragen.

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