Standortwechsel - Offene Kunstwerkstatt

"Standortwechsel" ist ein besonderes Residenz-Programm von Jugend im Museum e.V. und der Berlinischen Galerie. /// 2019
Für ein Jahr lang wird ein*e Künstler*in, die bereits länger engagiert mit Gruppen künstlerisch arbeitet, eingeladen, einmal wöchtenlich im Museum zu residieren. So besteht längerfristig die Möglichkeit, in den Ausstellungen und im Atelier Bunter Jacob gemeinschaftlich produktiv zu werden.

Zum Auftakt des Projekts trifft sich die Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe jeden Donnerstag von 16-19 Uhr im Atelier. Die Treffen sind offen für alle Menschen ab 14 Jahren, die, ausgehend von moderner und zeitgenössischer Kunst, eigene Fragen stellen, Ideen entwickeln und künstlerische Medien auszuprobieren möchten. Im Rahmen des Projektverlaufs wird eine künstlerische Intervention im Museum entwickelt.

Die öffentliche Kunstaktion hat die Absicht, neue Stimmen im Ausstellungsraum zu versammeln und Menschen ins Gespräch zu bringen. "Standortwechsel" ist ein solidarischer Raum, in dem die Frage verhandelt wird, wie wir im Kunstmuseum gesellschaftliche Inklusion leben können.

"Standortwechsel 2019" ist ein offener Treffpunkt für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Herkünften und Behinderungen. Die Künstler*innen der Kunstwerkstatt Kreuzberg kooperieren bereits seit 2017 mit dem Atelier Bunter Jacob.

Residenz 2019 und Projektleitung:
David Permantier (Leiter Kunstwerkstatt Kreuzberg) und Hannes Tahir
Beate Gorges (Künstlerische Leiterin, Atelier Bunter Jakob)
Künstler*innen der Kunstwerkstatt :
Hilde Wittur, Lutz Marx, Harald  Krainer, Wolfgang Fassott, Herbert Meyer, Angelika Bartel, Veronika Patzuda, Heidi Fassott, Ralph Westerberg, Benjamin Titze

Eine Kooperation von Jugend im Museum mit der Berlinischen Galerie und der Kunstwerkstatt Kreuzberg der Lebenshilfe gGmbH, gefördert durch die Schering Stiftung.

 

/// Fotos: Catrin Schmitt / Berlinische Galerie