Globales Lernen

Museen waren schon immer Orte der Begegnung mit der Vergangenheit und auch des Entdeckens der Vielfalt in der Welt der Gegenwart. Unter dem Vermittlungsprogramm POSITIONEN bietet der Verein eine Reihe von Schul- und Hortprojekttagen an, die auf einem Wechselspiel aus Rezeption, Kommunikation und eigener Produktion aufbauen. Museen bieten Anknüpfungsmöglichkeiten, über globale Zusammenhänge und den Wechselwirkungen mit „dem Lokalen“ nachzudenken bzw. diese aufzudecken. Der Schwerpunkt des Lernens in globalen Zusammenhängen liegt in diesem Jahr auf der Rezeption von Kunst (Bildende Kunst, Design, Architektur) und deren gestalterische Techniken. Durch eigenes kreatives Schaffen lernen die Kinder und Jugendlichen Erlebtes zum Ausdruck zu bringen und erfahren die Möglichkeit, ihre (Um-) Welt aktiv mitgestalten zu können. Dabei begleitet sie stets die Frage, welche Position die besuchten Ausstellungen zu aktuellen Aspekten wie Globalisierung, Lebensweise, Vielfalt der Kulturen oder Migration beziehen und welche sie selbst dazu einnehmen.

Die Veranstaltungen werden von Bildungsakteur*innen und Kulturvermittler*innen mit verschiedenen Migrationsbiografien konzipiert und durchgeführt. Möglich sind duale Projekttage (ein Tag im Museum, ein Tag in der Schule), eine Projektwoche oder AG in Schule oder Hort für alle Altersstufen und Bildungsniveaus.

Die unten aufgeführten Veranstaltungen sind Beispiele und können auf Wunsch der Schule nach Bedarf modifiziert werden. Sie eignen sich auch als zweitägige Veranstaltung für Hortgruppen auch in den Ferien (siehe auch Angebote in den Ferien).

Unsere Projekttage zum Globalen Lernen werden 2020 aus Mitteln der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, dem Katholischen Fonds und Brot für die Welt finanziert.

Ort: wechselnde Berliner Museen

Anmeldung und Kontakt Globales Lernen

Bei Fragen zum Thema Lernen in globalen Zusammenhängen wenden Sie sich bitte an:

Nadine Nzambisa Ngolo | Di 12-15 Uhr, Mi – Do 10-15 Uhr
Telefon | E-Mail: 030 53 67 6373 | global@jugend-im-museum.de
oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Kursangebote >> Kursdetails

Details 2022-JU-10

DAS AFRIKANISCHE VIERTEL

Mit der analogen Kamera Berliner Straßennamen auf der Spur
Anmeldung möglich

Kursbelegung

Kursnummer:

2022-JU-10

Titel:

DAS AFRIKANISCHE VIERTEL/// Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge

Info:

Freizeit für Jugendliche in den Sommerferien
Was hat die Senegalstraße mit Berlin zu tun? Und führt die Togostraße nach Togo? Mit der analogen Kamera begebt ihr euch auf die Spuren unserer Stadtgeschichte. In der JiM-Werkstatt entwickelt ihr eure Fotos dann selbst. Erstellt auch Fotogramme und Siebdrucke, die ihr in einem Buch zusammentragt. Dabei lernt ihr mehr über die Länder, deren Namen Berliner Straßen tragen und erfahrt, warum sie so heißen. Gedenktafeln im öffentlichen Raum können euch Hinweise geben.
______
DAS AFRIKANISCHE VIERTEL ist Teil des Projekts ZUM GREIFEN NAHE. Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Zeitraum:

Mo. 11.07.2022 - Do. 14.07.2022 

Alter:

von 13 bis 18 Jahren

Museumsbezug:

Gedenktafeln Öffentlicher Raum

Veranstaltungsort:

JiM Werkstatt Hortensien - Malraum

Veranstaltungstage:

Mo., Di., Mi., Do Kurstage

Dauer:

04 Termine

Details zum Termin:

4 x 6 Std.

Uhrzeit:

10:00 - 16:00

Stunden:

24

Gebührentabelle:

Grundgebühr12,00 EUR
Materialgebühr3,00 EUR
Summe15,00 EUR

Maximale Teilnehmerzahl:

20

bisherige Anmeldungen:

8

Material:

Analoge (nur diese) Kameras können gerne mitgebracht werden.
Bitte Snack und Getränk mitbringen. Je nach Wetterlage auch an warme Kleidung denken.
Bitte, wenn vorhanden, Monatskarte der BVG mitbringen.

Dozent(en):

Kursort(e):

Anmeldung