Für Schule und Hort
Was hat die Berlinische Galerie mit dem Strom von Bildern, Videos und Posts zu tun, die uns täglich umgeben und die unsere Wahrnehmung von der Welt prägen? Mit Begriffen, Zitaten und Zeichenstiften erkunden die Schüler*innen die Ausstellung des Künstlers Marc Brandenburg. Seine fotorealistischen und doch verfremdeten Bleistiftzeichnungen zeigen kontrastreiche Szenen aus dem täglichen Leben der Großstadt: Proteste, Konsumschrott, Seltsames, Fast Food, subkulturelle Orte, Porträts von Freund*innen, Berühmtheiten und Popstars. Ausgehend von Motiven der Ausstellung experimentieren die Schüler*innen zeichnerisch mit wechselnden Perspektiven, Kontexten und Deutungen. So lädt Brandenburgs Kunst uns dazu ein, kritisch über gesellschaftliche Anzeichen, Bildpolitiken, Identitäten und Außenseiter*innentum nachzudenken. Im Atelier gestalten die Schüler*innen wolkige Formationen, die mit eigenen Zeichnungen und Leerstellen, Handyfotos, Silhouetten, motivischen Mustern und Wörtern gefüllt werden können. Dabei beschäftigt uns die Frage: Was bedeutet es, wenn wir uns unsere Identität nicht als fest umrissene Figur, sondern als etwas wolkiges, fliessendes und mehrdeutiges vorstellen?
Für SEK 1/SEK 2 ab der 7. Klasse
Konzept: Alexis Hyman Wolff
Termine: Mo, Mi, Do Fr vormittags und nachmittags, 3 Std.