Für Schule und Hort
Die Schüler*innen analysieren den spezifischen Stil der Collagen von Friedrich B. Henkel (*1936). Er ist primär Bildhauer und nutzt das Papier, um räumliche Probleme zu lösen, Gewichte zu verteilen und Spannungsfelder zu erzeugen. Seine Collagen sind „Papier-Konstruktionen“ und „gebaute Bilder“ – Collagen in der Auffassung wie eine Skulptur.
Die Schüler*innen experimentieren mit Kontrasten, Transparenz und Überlagerungen. Sie erforschen, wie Farbe eingesetzt werden kann, um Flächen Gewicht zu verleihen, und wie durch einfache Mittel Patina, Tiefe und Schatten entstehen. Aus mehreren Papierschichten gestalten sie eigene Collagen und entwickeln Landschaftsreliefs, die sie mit Kohle und Grafit ergänzen.
Doch: „Weniger ist mehr.” Henkels Meisterschaft liegt im Weglassen. Was bedeutet das für die Komposition? Warum gehört das Zerstören und das Neu-Aufbauen zum bildnerischen und bildhauerischen Prozess mit dazu?
Teilnahme Grundschule, SEK I + II, bis 28 TN, jeweils Donnerstag und Freitag von 10 - 13 Uhr
Termine: 12.2., 13.2.,19.2., 20.2., 26.2., 27.2., 5.3., 6.3., 12.3., 13.3., 19.3., 20.3., 26.3., 27.3.2026