Globales Lernen

Museen waren schon immer Orte der Begegnung mit der Vergangenheit und auch des Entdeckens der Vielfalt in der Welt der Gegenwart. Unter dem Vermittlungsprogramm POSITIONEN bietet der Verein eine Reihe von Schul- und Hortprojekttagen an, die auf einem Wechselspiel aus Rezeption, Kommunikation und eigener Produktion aufbauen. Museen bieten Anknüpfungsmöglichkeiten, über globale Zusammenhänge und den Wechselwirkungen mit „dem Lokalen“ nachzudenken bzw. diese aufzudecken. Der Schwerpunkt des Lernens in globalen Zusammenhängen liegt in diesem Jahr auf der Rezeption von Kunst (Bildende Kunst, Design, Architektur) und deren gestalterische Techniken. Durch eigenes kreatives Schaffen lernen die Kinder und Jugendlichen Erlebtes zum Ausdruck zu bringen und erfahren die Möglichkeit, ihre (Um-) Welt aktiv mitgestalten zu können. Dabei begleitet sie stets die Frage, welche Position die besuchten Ausstellungen zu aktuellen Aspekten wie Globalisierung, Lebensweise, Vielfalt der Kulturen oder Migration beziehen und welche sie selbst dazu einnehmen.

Die Veranstaltungen werden meist von Bildungsakteur*innen und Kulturvermittler*innen mit Migrationsbiografien konzipiert und durchgeführt. Möglich sind duale Projekttage (ein Tag im Museum, ein Tag in der Schule), eine Projektwoche oder AG in Schule oder Hort für alle Altersstufen und Bildungsniveaus.

Die unten aufgeführten Veranstaltungen sind Beispiele und können auf Wunsch der Schule nach Bedarf modifiziert werden. Sie eignen sich auch als zweitägige Veranstaltung für Hortgruppen auch in den Ferien (siehe auch Angebote in den Ferien).

Unsere Projekttage zum Globalen Lernen werden 2018 aus Mitteln der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit und dem Katholischen Fonds finanziert.

Ort: wechselnde Berliner Museen

Kontakt und Anmeldung

Bei Fragen zum Thema Kita und Schule im Museum wenden Sie sich bitte an:

Anna Jäger | Montag bis Mittwoch 10 – 14 Uhr
Tel. | EMail: +49 (0)30 34 62 7179 | schule@jugend-im-museum.de

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Kurse >> Globales Lernen

S_047 ZEIT- UND RAUMREISE: INDONESIEN/ Bali

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: So. 01.01.2017 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 9 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Märkisches Museum / Museumslabor
Leitung: Ni Ketut Warsini
Museumsbezug:Märkisches Museum

Für Schule und Hort
Herzlich willkommen zu einer Welt- und Zeitreise durch die Lebens- und Spielwelt von Kindern. Eine Berlinerin und eine gebürtige Indonesierin führen die Kinder gemeinsam sowohl in die Berliner als auch in Balis Vergangenheit und Gegenwart. Sie lernen dabei Spiele, Sprache, Alltag, Lebensbedingungen und Besonderheiten dieser unterschiedlichen Zeiten und Welten kennen und setzen sie mit ihrem eigenen Alltag und Umfeld in Beziehung. Was spielten Berliner Kinder vor 100 Jahren und wie hat sich ihr Leben in der Moderne verändert? Wie leben Kinder in Bali heute? Mit welchen Problemen sind sie im Alltag konfrontiert? Welche Feste feiern sie? Was ist in ihrem Leben ähnlich wie hier, was ist anders? Das interaktive Programm macht das historische und globale Lernen lebendig und kreativ erfahrbar. Die vergleichenden Perspektivwechsel verknüpfen vergangene und globale Aspekte mit der aktuellen Lebenswelt der Kinder.
Zur Ausstellung des Stadtmuseums Berlin - Märkisches Museum.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: 1. Tag: Museum / 2. Tag: Im Hort/Schule
Teilnahme: Hortkinder 1.-4. Klasse / bis 30 Teilnehmer*innen
Termine: in den Ferien, nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal
Konzept und Leitung: Ni Ketut Warsini, Kio Wilhelm

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S_073 DER BLAUE PLANET

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: So. 01.01.2017 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 9 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Museum für Naturkunde
Leitung: Karen Thiele
Museumsbezug:Museum für Naturkunde

Für Schule und Hort
Die Erde wird auch der blaue Planet genannt. Wasser bedeckt zu 70% unseren Planeten. Der Mensch, jedes Tier und jede Pflanze braucht Wasser zum Überleben - Wasser ist Hauptbestandteil unseres Körpers - ohne Wasser geht gar nichts! Das Thema Wasser ist in vielerlei Hinsicht komplex und es lohnt sich genauer hinzusehen, Probleme zu erkennen und das Bewusstsein zu schärfen. Wo gibt es viel und wo wenig Wasser? Warum und wo häufen sich Trockenheit und Überschwemmungen? Warum fehlt vielerorts sauberes Trinkwasser? Und warum schwimmt so viel Plastik in unseren Meeren?
Im Museum für Naturkunde beschäftigen sich die Kinder in der Ausstellung System Erde mit unserem blauen Planeten und erfahren, warum dieser so einzigartig ist. In der Werkstatt/Schule stellen wir einen Wassserfilter her, richten ein Miniaquarium ein und bauen kreative Lapbooks rund um das Thema Wasser.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: 1. Tag: Naturkundemuseum / 2.Tag: Hort/Schule
Teilnahme: Grundschule und Hort / max. 28 Teilnehmer*innen
Konzept und Leitung: Karen Thiele
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal

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S_080 DIE QUELLE - Was uns ein Märchen aus Ghana über die Nutzung von Ressourcen lehrt

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 05.06.2017 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 9 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Schule
Leitung: Patricia Thoma
Museumsbezug:Museum für Naturkunde

Für Schule und Hort
Volksmärchen wurden und werden weltweit mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und vermitteln jenseits der Geschichte gesellschaftspolitische Inhalte. "Die Quelle" aus Ghana erzählt von Tieren, die eine Wasserquelle für sich alleine beanspruchen. Dabei geht es zum einen um die, den Tieren zugeschriebenen Eigenschaften , zum anderen regt es zum Nachdenken über Besitzverhältnisse und die Verteilung von Wasser an. Ähnliche Motive finden sich auch in Märchen aus Deutschland wieder. Die "Bremer Stadtmusikanten" thematisieren ebenfalls Besitzverhältnisse. Beide Geschichten erzählen von dem Wunsch nach Gerechtigkeit und sind damit auch heute aktuell.
Im Museum für Naturkunde hören die Teilnehmenden die Märchen. Mit Skizzenblock und Stift ausgestattet, erfahren sie mehr über die Umwelt der Tiere. Am Ende entsteht eine eigene Bildergeschichte in Form eines Leporellos, in der die Kinder ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit und Ressourcen gestalterisch umsetzen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: 1. Tag: Museum für Naturkunde / 2. Tag: Im Hort/Schule
Teilnahme: Grundschule und Hort / max. 28 Teilnehmer*innen
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal
Konzept und Leitung: Patricia Thoma, Dennis Tamakloe

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S_102 DRUCK MACHEN!

Von Käthe Kollwitz zu Streetart - hier und in Brasilien. Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 01.01.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 8 bis 12 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Käthe-Kollwitz-Museum, Kuppelsaal
Leitung: Yili Rojas
Museumsbezug:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Für Schule und Hort
Käthe Kollwitz entwickelte einen sozialkritischen Blick auf die Gesellschaft, äußerte sich zu den Missständen ihrer Zeit und setzte als Künstlerin ein Zeichen. "Nie wieder Krieg" - ihr Plakat aus dem Jahre 1924 ist bis heute ein ausdrucksstarkes Anti-Kriegs-Plakat. Das grafische Werk und die Signalwirkung ihrer Kunst im öffentlichen Raum bilden den Ausgangspunkt des Workshops. Die Teilnehmenden können ihre Gedanken, inspiriert von den Werken Käthe Kollwitz, diskutieren, skizzieren und im Linoldruckverfahren deutlich werden lassen. Sie lernen das Projekt "O fio daxilo" kennen, das im Nordosten Brasiliens und in Sao Paulo realisiert wurde. Dort haben Kinder und Jugendliche ihre Gedanken und Bilder im Holzschnittverfahren auf Sticker gedruckt und damit den Stadtraum gestaltet. In Brasilien entwickelte sich über Jahrhunderte eine Holzschnitt-Tradition, die bis heute auf Märkten ihre Verbreitung findet. Die Kursleiter*innen stellen dieses Projekt vor und laden die Teilnehmenden zu einer Reise beginnend im Käthe-Kollwitz-Museum über Brasilien in den eigenen Stadtraum ein, um ihren Gedanken zu globalen Themen wie Krieg und Frieden Druck zu machen.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Tag 1.: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Fasanenstraße 24 , 10719 Berlin /Tag 2.: Schule
Teilnahme: Grundschule und Hort / ab 8 Jahren/ max. 28 Teilnehmer*innen
Konzept: Yili Rojas, Künstlerin und Pädagogin / Isaumir Nascimento, Fotograf
Termine: ein- oder zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 EUR pauschal

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S_117 WARUM SOJA, WIESO MAIS?

Mit Soja und Mais die Umwelt retten? Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 19.03.2018 - Mo. 30.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 13 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Botanischer Garten/ Botanisches Museum
Leitung: Marcela Moraga Millan
Museumsbezug:Botanischer Garten/ Botanisches Museum

Für Schule und Hort
Der Amazonas Regenwald ist der größte Tropenwald der Welt mit einer reichen Vielfalt an Insekten, Tieren und Pflanzenarten. Er wird als grüne Lunge der Erde bezeichnet. Der Regenwald trägt damit zur Stabilisierung des weltweiten Klimas bei und hat eine große Bedeutung im Kampf gegen den Klimawandel.
In den Gewächshäusern des Botanischen Gartens machen die Kinder eine Reise in den tropischen Regenwald. Es ist warm, feucht und es riecht irgendwie süß. Die riesigen Blätter, die verschiedenen Grüntöne und Texturen von Lianen, Kletterpflanzen, Kakaobäumen oder Orchideen faszinieren und inspirieren die Teilnehmer*innen zum Zeichnen.
Aber, was hat der Regenwald mit Soja und Mais zu tun? Warum wird Soja oder Mais so viel angebaut? Was wird daraus gewonnen? Soja beispielsweise eignet sich gut als Futtermittel, weil es sehr viel Eiweiß und Energie enthält. Um für die riesigen Soja-Felder Platz zu schaffen, wird die Artenvielfalt des Amazonasgebiets zerstört. Im Workshop wird den Kindern der Produktions- und Handelsweg von Soja und Mais bis Europa und die daraus resultierenden (negativen) Auswirkungen auf unsere Umwelt vermittelt. Die Teilnehmenden zeichnen, sammeln und recherchieren um der Sojabohne und dem Maiskorn auf die Spur zu kommen. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend bei der Anfertigung kleiner Comics verarbeitet.


Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: 1. Tag: Botanisches Museum/Botanischer Garten 2. Tag: Im Hort/Schule
Teilnahme: Grundschule, SEK I und Hort / max. 28 Teilnehmer*innen
Termine: ein- oder zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal
Konzept und Leitung: Marcela Moraga, Künstlerin

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S_119 MÜLL IM LICHT

Materialuntersuchungen Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Do. 05.04.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 12 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Schule
Leitung: Eike Laeuen
Museumsbezug:Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart

Für Schule und Hort
Das Projekt Müll im Licht lädt dazu ein, alltägliche (Verpackungs-) Materialien zu untersuchen und neu zu beleuchten. Die Materialien werden zu Objekten für Cyanotypie-Fotogramme, anhand derer die Teilnehmenden Strukturen und Formen künstlerisch zum Ausdruck bringen. Nach einem gemeinsamen Brainstorming zum Thema wird hinterfragt, was eigentlich Müll ist und wie die Dinge zu Müll werden, wo er produziert und entsorgt wird. Die gigantischen Plastikvorkommen im Meer werden ebenfalls thematisiert. Auf einer gemeinsamen Weltkarte werden verschiedene Themen, bereits vorhandenes Wissen und neue Ideen festgehalten. Die entstandenen Fotogramme können durch Zeichnungen und Malerei mit Cyanotopieflüssigkeit erweitert werden. Im Hamburger Bahnhof lernen die Teilnehmenden Künstler*innen und deren Positionen kennen, die im weitesten Sinne mit dem Material Müll arbeiten.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Tag 1.: Schule oder Hort /Tag 2.: Hamburger Bahnhof
Teilnahme: Grundschule / max. 28 Teilnehmer*innen
Konzept: Eike Laeuen, Künstler
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Termine nach Absprache
Kosten: 30 EUR pauschal

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S_127 CLUB GLOBAL

Über die Sammlungspräsentation Kunst in Berlin 1880-1980 nachdenken
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 14.05.2018 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 9 bis 18 Jahren
Gebühren: 0,00 EUR
Veranstaltungsort:  Atelier Bunter Jakob Berlinische Galerie
Leitung: Beate Gorges
Museumsbezug:Berlinische Galerie

Für Schule
In der Großstadt Berlin leben viele unterschiedliche Menschen und Gruppen zusammen.
Durch Herkunft, Geschlecht, Alter, Nationalität oder Hautfarbe fühlen sich Menschen einer
Gruppe zugehörig, ebenso wie durch gemeinsame Interessen oder Meinungen. Aus welchenBausteinen wir unser Bild von uns selbst formen, hängt nicht zuletzt von gesellschaftlichen Vorstellungen, Traditionen und Machtverhältnissen ab. Diese Rollenbilder und ihre Zuschreibungen finden wir in der Bildenden Kunst wieder oder durch sie in Frage gestellt. Ausgehend von einem Historiengemälde werfen die Teilnehmer*innen einen Blick auf das Berlin der Jahrhundertwende, zu dessen Alltag nicht nur die "gute Gesellschaft" gehörte, sondern auch das Elend von lohnabhängigen Familien, koloniale Ausbeutung und Gewalt. Das Gemälde "Die Enthüllung des Richard Wagner Denkmals"* gibt Anlass zu fragen, wer in diesem meisterhaften Werk auf welche Art abgebildet ist, wer fehlt, wessen Geschichten erzählt werden und welche unsichtbar bleiben. Kurze Filme, Fotografie und Zeichnung geben Input und vertiefen unser Wissen. In einer großformatigen Gemeinschaftsarbeit wird die historischeTiergartenszene von den Schüler*innen mit künstlerischen Mitteln und nach eigenenVorstellungen vom Zusammenleben in der Welt aktualisiert.
*Anton von Werner, Die Enthüllung des Richard Wagner Denkmals im Tiergarten, 1908


Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Teilnahme: GS, Sek. I, Sek. II ; ab 9 Jahre
Konzept: Beate Gorges, Peter Schedler, Barbara Antal
Termine: Montag, Mittwoch und Freitag, ein- oder zweitägig 10-14 Uhr, auch zweitätig buchbar
Kosten: 30 Euro pauschal

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S_139 WIE DIE SCHOKOLADE NACH BERLIN KAM

Ein Leporello für faire Schokolade gestalten
Anmeldung möglich
Zeitraum: Di. 05.02.2019 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 6 bis 12 Jahren
Gebühren: 30,00 EUR
Veranstaltungsort:  Märkisches Museum / Museumslabor
Leitung: Ingrid Finsterer
Museumsbezug:Märkisches Museum

Für Schule und Hort
Schokolade kommt ursprünglich aus Zentralamerika. In der Kultur der Maya waren Kakaobohnen so wichtig, dass sie auch als Zahlungsmittel verwendet wurden. Aber wie und wann ist die Schokolade nach Berlin gekommen? Warum hat man Schokolade früher in der Apotheke gekauft? Und wo entstand eigentlich Berlins erste Schokoladenfabrik? Im Märkischen Museum spüren die Teilnehmenden diesen Fragen nach. Mittels Zeichnung und Collage und beim Kosten fairer Schokolade wird die Geschichte der Kakaobohne als Leporello gestalterisch umgesetzt.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Märkisches Museum
Teilnahme: Grundschule / max. 28 Teilnehmer*innen
Konzept und Leitung: Ingrid Finsterer
Termine: zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 EUR pauschal

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S_150 CAFÉ EUROPA

Lernen im Kontext globaler Zusammenhänge
Anmeldung möglich
Zeitraum: Mo. 04.03.2019 - Di. 31.12.2019
Uhrzeit: 10:00-14:00
Alter: von 12 bis 18 Jahren
Gebühren: 0,00 EUR
Veranstaltungsort:  Werkraum Museum Europäischer Kulturen
Leitung: Yili Rojas
Museumsbezug:Museen Dahlem-Museum Europäischer Kulturen

Für Schule und Hort
Kaffee ist nach Erdöl der meist gehandelte Rohstoff weltweit. Die Ausstellung "Kulturkontakte. Leben in Europa" im Museum Europäischer Kulturen greift dieses Thema auf und regt an, über Kaffee als Teil der gelebten europäischen Kultur nachzudenken. Dabei fließen relevante Aspekte wie Handel, Grenzen und Mobilität, Migration, und kulturelle Verortungen - ebenfalls Themenbereiche der Ausstellung - in die Überlegungen ein. Wie erfahren die Teilnehmer*innen Europa? Was ist eigentlich eine europäische Identität? Welche Grenzen gibt es? Trinken alle Europäer*innen Kaffee?
Durch die Begleitung und Anleitung zweier Künstler*innen und Pädagog*innen aus Kolumbien und Brasilien erhalten die Teilnehmenden außereuropäische Perspektiven sowohl zum Thema Kaffee als auch zu Europa und sind eingeladen, ihre eigenen Gedanken, Ideen und Bilder zu entwickeln und in einem Stop-Motion-Film zusammenzufassen.


Teilnahme: Sek. I, Sek. II ab 12 Jahre / max. 28 Schüler*innen
Konzept: Yili Rojas, Isaumir Nascimento
Termine: ein- oder zweitägig in der Schulzeit oder in den Ferien / jeweils 4 Std. / Tag 1. Museum Tag 2. Schule /Termine nach Absprache
Kosten: 30 Euro pauschal

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